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Photovoltaik

Einspeisevergütung oder Eigenverbrauch? Was bringt wirklich mehr

Einspeisevergütung oder Eigenverbrauch? Was bringt wirklich mehr

Viele Betreiber fragen sich, ob sie ihren Solarstrom lieber einspeisen oder selbst nutzen sollten. Beide Varianten sind möglich, unterscheiden sich aber deutlich in ihrer Wirtschaftlichkeit.

Was ist die Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist die Vergütung für Solarstrom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Sie wird gesetzlich geregelt und über einen festen Zeitraum gezahlt. Die Vergütungssätze sind in den letzten Jahren gesunken.

Warum Eigenverbrauch meist attraktiver ist

Der Preis für Strom aus dem Netz ist deutlich höher als die Vergütung für eingespeisten Solarstrom. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart daher mehr Geld, als durch Einspeisung verdient wird. Deshalb steht der Eigenverbrauch heute klar im Fokus moderner Photovoltaikanlagen.

Kombination aus Eigenverbrauch und Einspeisung

In der Praxis wird ein Teil des Stroms selbst genutzt und der Überschuss eingespeist. Diese Kombination sorgt für eine ausgewogene Nutzung und stabile Wirtschaftlichkeit.

Einfluss von Speicher und Verbrauch

Ein Stromspeicher erhöht den Eigenverbrauch und reduziert die Einspeisemenge. Je höher der Eigenverbrauch, desto geringer ist die Abhängigkeit von Strompreisen und Vergütungssätzen.

Zahlenvergleich Eigenverbrauch vs Einspeisung

-> Einspeisevergütung aktuell

- ca. 8 bis 9 Cent pro Kilowattstunde

-> Strompreis aus dem Netz

- ca. 30 bis 40 Cent pro Kilowattstunde

Warum Eigenverbrauch mehr bringt:

Eine selbst genutzte Kilowattstunde spart also etwa 25 bis 30 Cent mehr, als sie durch Einspeisung einbringen würde.

Praxisbeispiel:

-> 1.000 Kilowattstunden Einspeisung

- ca. 80 bis 90 Euro Einnahmen

-> 1.000 Kilowattstunden Eigenverbrauch

- ca. 300 bis 400 Euro Ersparnis

Fazit

Eigenverbrauch bringt in den meisten Fällen den größeren finanziellen Vorteil. Die Einspeisevergütung bleibt eine sinnvolle Ergänzung, ist aber nicht mehr der Hauptfaktor.